Kurfürst-Balduin-Realschule plus - Home-Skifahrt

Skifahrt zum Feldberg im Schwarzwald vom 19. - 23. Februar 2018

Mit den folgenden Bildern und Tagesberichten soll ein wenig verdeutlicht werden, was Schülerinn und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 geleistet und gelernt haben.

Vorbereitung ist das A und O

Skigymnastik ist gut für die Ausdauer und das Gleichgewicht!

 

 

 

 

 

Erster Tag

Bereits im September hatten wir uns für die Wintersportfahrt angemeldet und nun ging es endlich los. Um 05:00 Uhr morgens starteten wir an der KBR+. Frau Noss und Herr Gößinger prüften während der Fahrt die Pistenregeln ab. Nach 5 Stunden Busfahrt kamen wir im Schwarzwald an. Auf beiden Seiten der Straße lag viel Schnee. Aus dem Bus ging es direkt zum Verleih. Herr Praus und Herr Blümke warteten schon auf uns. Dort gab es je nach Körperlänge, Gewicht und Fahrkönnen das richtige Board oder Ski-Set (übrigens: Skischuhe anziehen ist gar nicht so einfach). Unser Gepäck konnten wir zum Glück da lassen. Vom Erlös des Kuchenverkaufs in der Schule haben die Lehrer eine Pistenraupe gebucht, welche unsere Sachen später hochbrachte. Die Fortgeschrittenen hatten es gut, sie konnten direkt auf ihren Ski mit einem Schlepplift zur Hütte fahren. Alle anderen mussten etwa 15 Minuten hochwandern. Oben angekommen bereiteten die Skifahrer den ersten Snack zu. Alle Snowboarder haben direkt angefangen ihr Material kennenzulernen. Nach der Mittagspause ging es um 14:00 Uhr für alle zum 1. Training. Direkt neben der Hütte machten wir Übungen zum Gleichgewicht, wie man Ski richtig anzieht und auf ihnen gleitet. Um 17:00 Uhr kamen endlich die Taschen und anderen Lebensmittel. Nun konnten wir auf unsere Zimmer und die Betten beziehen. Manche mussten aber schnell duschen und dann zum Küchendienst. Es gab Spaghetti Bolognese. Nach dem Abendessen hatten wir dann noch eine Konferenz. Die Hausregeln, der Küchendienst und der weitere Ablauf wurden besprochen. Um 22:00 Uhr sollten wir in unsere Zimmer. Fast alle waren sehr müde.

Zweiter Tag

Der Frühdienst musste schon um 7:00 Uhr aufstehen, weil es um 8:00 Uhr Frühstück gab. Hierbei konnten Brötchen und Brot vielseitig belegt werden. Um 9:00 Uhr mussten wir fertig angezogen und eingecremt draußen sein. Dann haben wir uns neben dem Haus aufgewärmt. Anschließend ging es auf die Piste.
Die Skianfänger lernten mit dem Pflug (sieht aus wie ein Pizzastück) wie man anhalten kann. Die Snowboarder erlernten Übungen zum Gleiten und Abrutschen und am Ende fuhren wir mit dem Schlepplift. Das war echt schwierig zum Anfang, aber zum Schluss sind wir alle hoch gekommen.
Die besten Skifahrer sind schon blaue (leicht) und rote (mittel) Pisten gefahren, die längste Abfahrt war 3 km lang. Zwei Schüler mussten zum Gespräch und die Skiregeln nochmal durcharbeiten. Nach dem Duschen gab es Reis mit Geschnetzeltem und zum Nachtisch Vanillepudding.
Um 20:00 Uhr trafen wir uns alle noch mal unten im Aufenthalts- und Essensraum und haben den nächsten Tag besprochen. Die Snowboarder hatten dann noch eine Einweisung wie ein Snowboard aufgebaut ist und wie man ein Snowboard wachst. Die Skifahrer haben einen Fragebogen über den Schwarzwald bekommen. Dabei ging es um die Natur, Umweltregeln des Skiverbandes, wie wir Müll hier vermeiden und die Pisten nutzen können. Danach durften alle noch mit den Lehrern Spiele spielen und um 22:00 Uhr war wie immer Nachtruhe.

Dritter Tag

Heute morgen gab es das Frühstück um halb neun. Um halb 10 begann dann der Unterricht von den Snowboardern. Sie wärmten sich erst auf und fuhren dann die blaue Piste runter. Nachdem sie die Piste runtergekommen sind, sind sie mit dem Schlepplift wieder hochgefahren, das klappte schon viel besser als gestern. Das Skigebiet am Feldberg hat zwei große Gebiete, den Seebuck und den Grafenmatt. Unser Haus liegt direkt an der blauen „Acht“ (Jede Piste hat eine Nummer) am Grafenmatt. Die Fortgeschrittene Skigruppe ist mit dem 8er Sessellift (absoluter Hightech) auf die andere Seite des Berges gefahren und blaue und rote Piste runtergefahren. Um 13.15 Uhr gab es dann Mittag (Fleischkäse, Brötchen und aufgewärmte Lasagne von gestern). Die Snowboarder sind um 13.45 schon wieder los, während die fortgeschrittene Skigruppe um 14 Uhr gefahren ist. Die Snowboarder sind auf die anderen Pisten gefahren, dort fuhren sie 2mal runter. Die fortgeschrittene Skigruppe fuhr immer verschiedene rote Pisten. Die Anfängergruppe musste viele Kurven fahren. Damit es schneller ging, musste man immer von Pizza (Pflug) auf Pommes (beide Ski gerade) wechseln. Am Ende sind wir 2mal die blaue „Neun“ (eine lange Strecke durch den Wald) runtergefahren. Nach dem Ski und Snowboard fahren sind alle duschen gegangen. Danach sind vier Leute mit den Lehrern Kakao trinken gegangen. Später gab es zum Abendessen Tortellini mit Sahnesauce. Um 20:30 Uhr hatten wir wieder ein Meeting. Alle Snowboarder mussten Texte über den Schwarzwald lesen und die Veränderungen (z.B. neues Parkhaus und neuer Sessellift) nennen. Den Skifahrern wurde die Besonderheit des heutigen Skimaterials gezeigt (Früher hatte man die Ski noch aus Holz).

Vierter Tag

Heute um 8:00 gab es Frühstück. Herr Gössinger, Herr Blümke und Zoe haben nachgeschaut, ob man bei dem stürmischen Wetter überhaupt fahren kann. Die Gruppen haben das Training dann doch um 10:00 Uhr angefangen. Luca, unser zweiter Snowboard Lehrer, hat schon auf uns gewartet. Die Skifahrer sind zuerst die Piste vor dem Haus zweimal gefahren. Danach wurden sie in zwei Gruppen eingeteilt und konnten bis 12:00 die Piste befahren. Die Snowboarder sind auch die Piste runtergefahren und dann mit dem blauen Sessellift auf den anderen Berg gefahren. Leider hat man da im dichten Nebel nichts gesehen. ... Dann haben sie den Frontside-Turn geübt. Danach gab es Mittagessen - Würstchen mit Brötchen – lecker, lecker. Nach der Pause ging es direkt weiter. Die Skifahrer sind dann noch eine rote Piste gefahren und konnten am Weltcup-Hang bei einem richtigen Slalom-Training zuschauen. Von den Snowboarden ist ein Junge leider auf sein Handgelenk gefallen. Gute Besserung! Bevor alle in die Hütte gingen, konnten einige Skifahrer und Snowboarder mit den gelben Müllsäcken bewaffnet „Müllfahrer on snow“ spielen, denn diese mussten zur Abholung runter ins Tal. Das war echt witzig. Danach haben wir unsere Zimmer aufgeräumt und dann gab es auch schon Chilli con Carne. Danach begann die große Säuberung der Küche und wir packten schon erste Sachen in die große Reisetasche.

Fünfter Tag

Kurz vor Sieben klingelte heute schon der Wecker! Das vorbereitete Frühstück verzehrten wir geschwind, stellten unsere großen Reisetaschen raus, die von der Pistenraupe abgeholt wurden (Daniel durfte sogar mit ins Tal fahren) und begannen danach mit den uns zugeteilten Aufräum- und Putzdiensten. Von den Zimmern bis zu den Duschräumen (und ja - auch die Toiletten mussten sauber gemacht werden...) stellten wir die Hütte wieder so her, wie wir sie am ersten Tag vorgefunden hatten. Der Hüttenwirt war äußerst zufrieden und meinte, so können wir auch gerne wiederkommen. Mit dem kleinen Gepäck auf dem Rücken machten manche von uns die letzte Abfahrt zum Skiverleih. Wieder andere hatten die Chance noch ein paar Extrarunden zu drehen. Bis der Bus kam, gaben wir unser ausgeliehenes Material zurück und nahmen noch eine Kleinigkeit im Restaurant zu uns. Nun wurden die Sachen in den Bus geschafft und wir mussten die Heimreise antreten. Wie geplant waren wir gegen 18:00 Uhr in Wittlich an der Schule.?Wir danken allen Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement vor und während der Skifahrt, das rücksichtsvolle Verhalten auf- und abseits der Piste, sowie die Bereitschaft sich auf völlig neue Lernfelder einzulassen. Weiterhin danken wir den Eltern, die das ganze erst finanziell ermöglicht haben und uns das Vertrauen für solch eine Fahrt entgegenbrachten, der Schulleitung, die das ganze Unternehmen mittrug, den Kolleginnen und Kollegen die in der Schule den organisatorischen Mehraufwand abfederten, dem Busunternehmen Feuerer, dem Skiverleih und der Skischule Thoma sowie allen die wir hier vergessen haben und dennoch ihren Beitrag hatten, dass es ein unvergesslich schönes Erlebnis wurde.

Danke sagen Herr Blümke, Herr Praus, Frau Noss und Herr Gößinger!