Leistungsfeststellung

Leistungsfeststellung

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf schreiben Klassenarbeiten, Tests und Hausaufgabenüberprüfungen in der Regel zur gleichen Zeit wie ihre Mitschülerinnen. Diese Überprüfungen dienen dem Erkennen der bereits vorhandenen Kompetenzen. Dabei sind Differenzierungsmaßnahmen, wie beispielsweise mehr Zeitumfang, verringerter Umfang der Arbeitsaufträge und eine Vereinfachung der Sprache individuell zu berücksichtigen. Ist die Leistung im zielgleichen Unterricht „ausreichend“ oder besser, erhält der Schüler eine Ziffernnote. Ist die Leistung schlechter als „ausreichend“ erfolgt eine Punktbewertung und ggf. eine verbale Beurteilung. Die Inanspruchnahme des Differenzierungsmaterials wird unter der Überprüfung vermerkt.

 

Zeugnisse

In Absprache mit der Klassenleitung sowie den jeweiligen Fachlehrkräften verfassen Förderschullehrkraft und die pädagogische Fachkraft gemäß der erbrachten Leistung des Schülers ein Verbal- bzw. Ziffernzeugnis. Ist die Leistung im zielgleichen Unterricht nach Regelschulniveau mindestens ausreichend, erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Ziffernnote. Andernfalls wird der Lernstand in Form einer Verbalbeurteilung beschrieben. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf erwerben somit am Ende ihrer Schulzeit ein Abschluss- oder Abgangszeugnis gemäß ihrer jeweiligen Bildungsgänge.